Situationsguide für Bolivien

Bargeld zuerst, fragen immer

Samaipata ist ein kleiner Ort, in dem Bargeld regiert, und dieses Kapitel ist die Donnerstagabend-Vorbereitung, die das Wochenende reibungslos macht. Die Geldregeln sind einfach: Ob es einen funktionierenden cajero gibt, ist eine Frage an jemanden vor Ort, keine Annahme; QR geht an manchen Stellen und an anderen nicht, also fragt man; und kleine Scheine (vor der Abfahrt in Santa Cruz gewechselt) zahlen Mittagessen und Trufi-Fahrten ohne Drama. Die Essenshälfte ist der Mercado-Almuerzo, sopa y segundo: günstig, gesellig und mit den vier, fünf Sätzen machbar, die du hier übst. Beachte die Register: Valeria bleibt Voseo und neckisch; die casera am Stand bekommt warmes Usted. Dein Budget nutzt die vereinbarten Beträge der Reise, Hostal Bs 360, Tour Bs 120, Trufi Bs 40 pro Strecke: Bs 560 plus Essen.

Wichtiger Wortschatz

  • el efectivo: das Bargeld Kleine bolivianische Orte laufen auf Bargeld, dieses Wort trägt die ganze Geldhälfte deiner Reisevorbereitung.
  • el cajero (automático): der Geldautomat Ob der Ort einen hat (und ob Geld drin ist) ist die erste Frage vor jedem Kleinstadt-Trip.
  • billetes chicos: kleine Scheine Der praktischste bolivianische Reisetipp überhaupt: Große Scheine sind außerhalb der Stadt schwer zu wechseln.
  • el suelto: das Kleingeld „No tengo suelto“ ist der ehrliche Satz, der jede kleine Zahlung glättet, und das Wort, das Einheimische wirklich benutzen.
  • ¿aceptan QR?: nehmen Sie QR? QR-Zahlung ist in bolivianischen Städten überall, in kleinen Orten aber lückenhaft, es bleibt also eine Frage, nie eine Annahme.
  • el almuerzo: das (Mittags-)Menü Im Mercado ist „almuerzo“ ein festes Zwei-Gänge-Menü, das zu wissen verändert, wie du Tafel und Preis liest.
  • la cuenta: die Rechnung „La cuenta, por favor“ beendet jede Mahlzeit höflich, dieselben drei Wörter funktionieren vom Mercado-Stand bis zum Restaurant.
  • agua sin gas: stilles Wasser Die Standard-Getränkebestellung, die du wirklich brauchst, und der Kontrast „sin/con gas“ überträgt sich auf jede Getränkekarte.

Bolivianisch-spanische Begriffe

  • la plata: Geld (Alltagswort) DAS bolivianische Wort für Geld, „el cajero no tiene plata“, „ando sin plata“. „Dinero“ klingt nach Bankbrief; unter Freunden heißt es immer plata.
  • sopa y segundo: Suppe plus Hauptgericht (das feste Menü) Die zwei Akte eines Mercado-Almuerzo überall in Bolivien. „Segundo“ heißt wörtlich „zweiter“, der Teller nach der Suppe.
  • la casera / caserita: Marktverkäuferin (liebevolle Anrede) So sprichst du die Verkäuferin an, bei der du kaufst, das Wort benennt eine Beziehung, nicht nur einen Beruf. Stammkunden werden füreinander „caseros“; das Wort öffnet an jedem Stand Wärme.
  • el sencillo: Kleingeld (Synonym zu suelto) Du wirst „suelto“ und „sencillo“ für Kleingeld hören, „¿no tiene sencillo?“ fragt die Señora, wenn dein Schein zu groß ist.

Nützliche Sätze

  • ¿Hay cajero en Samaipata?: Gibt es in Samaipata einen Geldautomaten? Die Geldfrage an jemanden vor Ort vor jedem Kleinstadt-Trip, eine App kann es nicht wissen; jemand, der den Ort kennt, schon.
  • ¿Mejor llevo efectivo?: Nehme ich besser Bargeld mit? Einen Freund nach seiner lokalen Einschätzung fragen, du bekommst Erfahrung, keine Regel: „yo llevaría efectivo, billetes chicos mejor“.
  • ¿Qué hay de almuerzo?: Was gibt es zum Mittagessen? Der klassische Mercado-Einstieg, das ganze Land beginnt das Mittagessen mit diesen vier Wörtern.
  • ¿Qué lleva este plato?: Was ist in diesem Gericht drin? Frag vor dem Bestellen bei allem, was du nicht kennst, Köchinnen erwarten die Frage und antworten gern.
  • ¿Tiene cambio? No tengo suelto.: Haben Sie Wechselgeld? Ich habe kein Kleingeld. Der rücksichtsvolle Weg, an einem kleinen Stand mit einem großen Schein zu zahlen: erst vorwarnen, dann zahlen.

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Plan a Trip in Bolivia, Practical Spanish

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