Situationsguide für Bolivien
Der curichi: Die Natur von Santa Cruz ist Tieflandnatur
Natur um Santa Cruz heißt Feuchtgebiete, hohe Bäume, Vögel und Faultiere, der Rand von Amazonien und Chaco, nicht die Anden, und „curichi“ ist das cruceño-Wort, das diese Welt öffnet. Das Handwerk dieses Kapitels ist, ein Regelschild zu lesen und es zu achten: Der Eintritt wird bezahlt, Tiere werden nie gefüttert, die Füße bleiben auf den senderos, und nach dem Abstand wird gefragt, bevor sich jemand nähert. Alles, was sich ändert, Öffnungszeiten, geführte Touren, ob sich die Faultiere zeigen, wird bei den Menschen erfragt, die an dem Tag dort sind, nie angenommen. Und beachte deine Rolle inzwischen: Alex staunt, und du übersetzt das Staunen ins Spanische.
Wichtiger Wortschatz
- la entrada: der Eintritt Die erste Zeile des Parkschilds und das Erste, wonach du am Telefon fragst, die entrada des Biocentro beträgt Bs 50 pro Person.
- el sendero: der Weg / markierte Pfad Das Wort im Zentrum der Kernregel des Schilds (no salir de los senderos) und jedes Tiermoments: Man beobachtet vom sendero aus.
- la visita guiada: die geführte Tour Die Frage „¿hay visita guiada?“ verschafft euch die Person, die die Tiere für Alex wirklich finden kann.
- el recorrido: der Rundgang / die Strecke Das Substantiv, mit dem du den Tagesablauf planst: ¿cuánto dura el recorrido?
- el repelente: das Insektenschutzmittel Das Schild selbst empfiehlt es, ein Feuchtgebiet bedeutet Mücken, und die Frage „¿hay que llevar repelente?“ gehört zur Vorbereitung jedes curichi-Besuchs.
- alimentar a los animales: die Tiere füttern Das Verb der strengsten Schildregel, und die Schlüsselunterscheidung des Kapitels: Essen für euch mitzubringen ist eine Frage, Tiere zu füttern ist verboten.
- el perezoso: das Faultier Das Tier, das Alex unbedingt sehen will, der sanfte Star des Tieflands, benannt nach der Faulheit selbst, beobachtet vom Weg aus mit Abstand.
- ¿a qué distancia?: aus welcher Entfernung? Die Respektfrage der Tierbeobachtung: Sie sagt dem Guide, dass du beobachten willst, nicht näher herangehen.
Bolivianisch-spanische Begriffe
- el curichi: Feuchtgebiet (cruceño-Spanisch) Das Vokabel-Juwel des Kapitels: alltägliches cruceño-Spanisch für ein Feuchtgebiet. Santa Cruz ist zwischen curichis gewachsen, und das Wort benennt bis heute grüne Ecken der Stadt, es zu benutzen zeigt, dass du hier lebst und nicht nur durchreist.
- che: hey (cruceño-Anrede) Der warme kleine Auftakt von cruceño-Nachrichten unter Freunden, „Che Valeria, ¡qué día!“. In dieser Woche gehört er längst zu deiner eigenen Stimme, nie gegenüber Personal oder Guide.
- dale: geht klar / abgemacht Das cruceño-Allzweck-Ja für Pläne: Es nimmt Valerias Biocentro-Idee in einem Wort an und besiegelt am Ende deine eigene Einladung, „¿dale?“.
Nützliche Sätze
- ¿A qué hora abre y a qué hora cierra?: Um wie viel Uhr öffnet es und um wie viel Uhr schließt es? Der Auftakt des Planungsanrufs: Öffnungszeiten kleiner Naturorte werden in derselben Woche erfragt, nie aus einem alten Post übernommen.
- ¿Cuánto cuesta la entrada?: Wie viel kostet der Eintritt? Budget-Check vor dem Ausflug, die Antwort ist hier die Zeile des Schilds selbst: Bs 50 pro Person, bar am Tor.
- ¿Hay visita guiada? ¿Cuánto dura el recorrido?: Gibt es eine geführte Tour? Wie lange dauert der Rundgang? Das Fragenpaar, das aus einem Spaziergang einen Tiertag macht: Ein Guide findet die Tiere, und die Dauer lässt dich um die Mittagshitze herum planen.
- ¿Se puede llevar comida?: Darf man Essen mitbringen? Die Erlaubnisfrage neben der Fütterungsregel: Nach den eigenen Sandwiches fragt man, das Füttern der Tiere ist schlicht verboten.
- ¿Qué animal es ese? ¿A qué distancia se puede ver?: Was ist das für ein Tier? Aus welcher Entfernung kann man es sehen? Dein Dolmetscher-Set auf dem Weg: Die erste Frage übersetzt Alex' Zeigefinger, die zweite sagt dem Guide, dass du respektvoll vom sendero aus beobachten wirst.
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Explore Santa Cruz de la Sierra, Practical Spanish